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Presseinformation vom 17. Juli 2020:

Pflege des Kreisverkehrsplatzes liegt in der Hand von Best of Bergisch
Digitale Enthüllung im September geplant


Die Pflege des Kreisverkehrsplatzes Schnabelsmühle liegt weiterhin in der Hand des Unternehmernetzwerkes Best of Bergisch. Das Netzwerkmitglied der Garten- und Landschaftsbau Becker ist neben der Bepflanzung auch für die Pflege des Kreisverkehrsplatzes verantwortlich – die Unkrautbeseitigung schließt das selbstverständlich mit ein. Seit der Bepflanzung im Frühjahr haben sich die Mitarbeiter vom Garten- und Landschaftsbau Becker in turnusmäßigen Abständen gemäß Ausschreibung um die Pflege des Kreisverkehrsplatzes gekümmert.

Nachdem die offizielle Einweihung des „Wasserzeichen“-Modells, die mit einer Einladung an die Bürger verbunden werden sollte, durch den Ausbruch der Corona-Pandemie leider ausgefallen ist, wird es im September einen neuen Termin geben.

Um die Gesundheit aller Bürger weiterhin zu schützen, sie aber dennoch teilhaben zu lassen, plant Best of Bergisch Anfang September die Enthüllung digital begleitet vorzunehmen. Im Hinblick auf die immer noch unsichere Lage und das damit verbundene Gesundheitsrisiko muss auf eine Präsensveranstaltung leider verzichtet werden.

Seit dem 17. Juli weist ein neues Verhüllungstuch auf diese Aktion hin. Der Termin der digitalen Enthüllung wird noch bekanntgegeben.

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Öffentliche Stimmen zum Projekt

Harald Flügge, Stadtbaurat und Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach „Das vorab gesteckte Ziel von Best of Bergisch, das öffentliche Interesse zu wecken, hat der Verein längst dreimal geschafft.”
Harald Flügge, Stadtbaurat und Erster Beigeordneter

 

Harald Flügge, Stadtbaurat und Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach „Für die Stadt spielt bei der Gestaltung öffentlicher Räume die Kooperation mit Best of Bergisch eine wichtige und zukunftsweisende Rolle als Modellprojekt für öffentlich-private Partnerschaften.”
Wolfgang Honecker, Leiter Stadtplanung in Bergisch Gladbach

 

Friedhelm Terfrüchte, Mitglied des Gestaltungsbeirates"Das eigentliche Kunstwerk ist die Einbeziehung der Gesellschaft in das Stadtprojekt ..."
Friedhelm Terfrüchte, Mitglied des Gestaltungsbeirates.





 

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Erläuterung zum Begriff Public Private Partnership

Für die Ausgestaltung des Kreisverkehrsplatzes Schnabelsmühle wird eine Kooperationsarbeit zwischen „Best of Bergisch“ und der Stadt Bergisch Gladbach angestrebt - eine sogenannte Public Private Partnership (PPP). Im Allgemeinen wird unter PPP, auf Deutsch: Öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP), die vertragliche Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privatrechtlich organisierten Unternehmen verstanden. Bei dieser Art von Kooperation werden öffentliche Aufgaben und die damit benötigten Ressourcen wie Kapital, Personal und/oder Fachwissen in einem gemeinsamen Projekt gebündelt.

Die öffentlich-private Partnerschaft baut auf dem Prinzip der Arbeitsteilung auf, wobei das Unternehmernetzwerk „Best of Bergisch“ als privater Akteur die Verantwortung für die einzelwirtschaftliche Erbringung der Leistungen übernimmt, wohingegen die Stadt Bergisch Gladbach als öffentliche Hand die Einhaltung der gemeinwohlorientierten Ziele gewährleistet. Angestrebt wird von beiden Parteien, dass die öffentlichen sowie privatwirtschaftlichen Ziele in Einklang gebracht werden, wobei „Best of Bergisch“ die Stadt hinsichtlich der Finanzierung entlastetet, da die Kosten für die Planung und Umsetzung vom Unternehmernetzwerk und Unterstützern getragen werden.

Für eine Public Private Partnership gibt es keine eindeutige Definition für die Art der Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und privater Wirtschaft. Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine PPP besteht, wenn beide Partner eigenes Engagement in ein Projekt einbringen und beide Partner von den o.g. Ressourcen einen gegenseitigen Nutzen haben. Demzufolge gelten reine Finanzierungsgeschäfte und die Vergabe von Dienstleistungsaufträgen von öffentlicher Hand an private Unternehmen nicht als eine Form von PPP.

Merkmale einer PPP sind folgende:

  • Es muss eine Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und mindestens einem privaten Partner bestehen. Die Zielsetzung der beiden Partner können durchaus unterschiedlich sein, müssen aber miteinander vereinbar sein und sich durch die PPP besser erreichen lassen.
  • Die Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem privaten Partner ist auf ein bestimmtes Aufgabengebiet bezogen.
  • Beide Partner bringen in die Partnerschaft ihre eigenen Ressourcen ein.
  • Für die Zusammenarbeit der beiden Partner besteht eine vertragliche Grundlage.
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